Kulturverein Blankenfelde e.V.
Kulturverein Blankenfelde e.V.

27.01. 19          Ausstellungswechsel  -  Vernissage                          

                          Ausstellung  Protest-Plakate BER

                          Klaus Lubina     

                          16.00 Uhr

 

 

Vom 27. Januar bis zum 30. April 2019 zeigt der Grafiker Klaus Lubina  eine Auswahl seiner BER - kritischen Plakate in der „Alten Aula“ in Blankenfelde.

Seit der Entscheidung für den Standort Schönefeld für das Drehkreuz Berlin-Brandenburg ist klar, dass er prinzipiell ungeeignet ist, dass der zu erwartende Fluglärm für die in der Region lebenden Menschen gesundheitsschädigend ist und nicht in Übereinklang mit dem Erhalt der Natur, dem Naturschutz steht. Seitdem hat es viele Protestaktionen gegeben und Flughafengegner aktiviert.Viele Bürgerinitiativen entstanden mehr oder weniger erfolgreich.

Klaus Lubina hat die Nichteröffnung, die ständige Verzögerung des Katastrophenflughafens von Beginn an fotografisch begleitet. Er hat Geldverschwendung und Missachtung von Lärm- und Naturschutz ironisch- sarkastisch in entlarvenden Grafiker festgehalten. Er will aufmerksam machen auf Fehlentwicklungen und  politische Arroganz und Borniertheit mit den Mitteln der Plakat-, der Protestkultur.

Seine Plakate sind provokant, nicht unumstritten, von satirischer Leichtigkeit bis zur Boshaftigkeit sind ihm alle Mittel recht. Manches springt dem Betrachter gleich ins Auge, manchmal muss er um die Ecke denken. Der Sinn eines Plakates ist, dass es beim Betrachter Wirkungen erzielt. Es erweckt Sympathie oder schreckt ab. Beides wird durch Lubinas Plakate erzielt.

Klaus Lubina, Jahrgang 1942, hat eine Setzerlehre und ein Fachschulstudium für angewandte Kunst, ein Hochschulstudium für Grafik und Buchkunst absolviert. Er arbeitete als Lehrer für visuelle Gestaltung  und gegenwärtig  freiberuflich als Grafik-Designer in der Werbebranche.

Schirmherr der Ausstellung ist  der Landtagsabgeordnete Christoph Schulze.

Die musikalische Umrahmung hat Christoph Sinnen ( Saxophon) von der Musik- und Kunstschule Blankenfelde übernommen.

 

 

LEIGA, Galerie - Erste Etage

"Bruno Taut"  Ausstellung aus Anlass des 80. Todestages

in Zusammenarbeit mit dem Verein "Historisches Dorf Dahlewitz e.V."

 

geöffnet:

Dienstags von 9 - 12 Uhr

                     und nach telefonscher Vereinbarung

 

Aus Anlass des 80. Todestages des Architekten, Hochschullehrers und Autors   Bruno Taut ( 4.05.1880 - 24.12.1938) ist in der Zeit vom 16.September 2018 bis zum 07. Januar 2019 eine Ausstellung über sein Leben und Wirken in der LEIGA der „Alten Aula“ in Blankenfelde, Zossener Damm 2 zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Historisches Dorf Dahlewitz“ gestaltet der Kulturverein Blankenfelde diese Ausstellung. In vielen Jahren der Forschungsarbeit des  Dahlewitzer Vereins , vor allem durch die unermüdlichen Recherchen von Frau Seidel, gibt es eine umfassende Dokumentation seines Schaffens. Bruno Taut zählt zu den großen Architekten der Moderne.

Er machte sich national wie international einen besonderen Namen und er gehört zu den prominenten Bürgern unserer Großgemeinde. Er lebte von 1920 bis zu seiner Emigration 1933 in Dahlewitz und baute 1926 sein Haus in der Wiesenstraße ( das „Tortenstück“).

Bruno Taut gehörte zu den Reformern in der Architektur des früher 20.Jahrhunderts, aber war weit entfernt von der Sachlichkeit der Bauhausarchitektur. Er engagierte sich für das soziale Wohnen, Licht und Luft sollte in die Wohnungen und Farbe.

Bekannte Bauwerke in Berlin sind z.B. die Hufeisensiedlung in Britz, die Wohnsiedlung „Onkel Toms Hütte“ in Zehlendorf oder die Gartenstadt Falkenberg in Treptow-Köpenick, die seit 2008 zum UNESCO-Welterbe gehören. Seine grundlegende Auffassung: Architektur und Fantasie müssen im Einklang sein mit der Natur, eine Verschmelzung. Auf diesem Gebiet publizierte er sehr viel, verfasste viele Schriften, in denen er seine Antikriegshaltung zum Ausdruck brachte. Er war Professor an der TU Berlin, später in Istanbul und entwickelte neue Studienmethoden des kollektiven Studierens und seiner Zeit voraus ein Konzert für die integrierte Gesamtschule. Seine Siedlungen sind noch heute Zeugnis einer feinfühligen  Auffassung von Städtebau und sozialem Engagement.

In den Jahren des Nationalsozialismus musste er emigrieren. Er lebte in Japan und in der Türkei, wo er 1938 starb.

 

 

Kulturverein

Blankenfelde e.V.

Zossener Damm 2

15827 Blankenfelde

 

Tel.: 03379/374482

oder 03379/5821360

Email: kultblank@web.de

 

Sprechzeiten:

Dienstag: 9:00 - 12:00 Uhr

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