1991  -   2021
30 Jahre Kulturverein Blankenfelde  -  30 Jahre Erfolgsgeschichte

 

In diesem Jahr 2021 kann der Kulturverein auf eine erfolgreiche 30-jährige Arbeit zurückblicken. Kontinuierlich entwickelte sich unser Verein und mit ihm erweiterte sich das Objekt „Alte Aula“ von einfachen Anfängen bis zu einem kulturellen Zentrum und Kleinod unserer Gemeinde.

 

Eine kulturell interessierte Gruppe um Dr. Horst Thiele und weiteren aktiven Mitstreitern wie Bernd Heimberger, Dr. Arno Neumann und anderen ergriff die Initiative und gründete am 1. November 1991 zunächst den Kulturförderverein, der 1992 die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erhält. Die ersten Veranstaltungen finden im Saal der Gemeinde, der Evangelischen Kirche und in der Bibliothek statt.

   

                       Das Motto:  Du sollst nicht langweilen!

                       Das Ziel:      Kultur erleben zu erschwinglichen Preisen – für alle

 

 1994 hat der Kulturverein 16 Mitglieder, der Vorsitzende ist Dr. Horst Thiele.

 

1995 beschließt die Gemeindevertretung die Ausgestaltung des ehemaligen Schulgebäudes am
          Zossener Damm 2 zum kulturellen Zentrum der Gemeinde und die Nutzung durch den
          Kulturförderverein, es beginnt eine Sanierung.

 1997 feierliche Eröffnung des Festsaales  der „Alten Aula“ mit einem Konzert des Liedermachers
           Stefan Krawczyk.

 1998  wird der Verein in Kulturverein  umbenannt.

 1999  werden die „Blankenfelder Begegnungen“ von und mit Bernd Heimberger ins Leben
           gerufen,  50 Begegnungen mit Menschen und Orten in der Gemeinde.

           Die „LEIGA-Galerie“ entsteht und präsentiert seit dem interessante Ausstellungen
           von namhaften Künstlern  wie z. B. Ronald Paris, Jan Skuin  ( die beide den Eingang schufen)
           oder dem Chilenen Juan Hernando León und v.a.

 2001  hat der Verein 33 Mitglieder

           Erfolgreich wurden in den vergangenen Jahren Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und
           Filmvorführungen durchgeführt.
           Der Arbeitskreis "Heimatgeschichte" wird in den Kulturverein integriert und erhält einen
           Archivraum. Erfolgreich werden wichtige Dokumente und Sammlungsgegenstände
           zusammengetragen und archiviert.

2002   Am Muttertag wird erstmalig die „Kreisoffene Ausstellung“ mit Arbeiten von
            Hobbykünstlern eröffnet. Waren es am Anfang 9 Teilnehmer hat sich die Zahl bis heute auf
            45 erhöht. 

2003   wird der angrenzende Aula-Park um die 200-jährige Linde ehrenamtlich von Restschutt 
            des Schlosses befreit und neu  gestaltet. 

2004   am 2. Advent wird das Adventsfest in und um die „Alte Aula“ erstmals gefeiert und für die
            Folgejahre zu einer regelmäßigen Tradition. 

            In dieser Zeit übernimmt Bernd Heimberger den Vorsitz des Vereins.

            Der Park wird bereichert durch zwei Skulpturen von Karl-Heinz Schamal 
            „Der Gärtnerjunge“ und der „Sinnende“.

2006  Das Archiv öffnet für die Öffentlichkeit und bietet allen Bürgern die Möglichkeit der
           Einsicht in Dokumente, aber auch interessante bewahrenswerte Dinge zur Verfügung zu
           stellen. Der Kulturverein erhält von Frau Diering das gesamte Material des Ortschronisten
           Norbert Diering. Damit befindet sich eine umfassende Chronik Blankenfeldes im Archiv des
           Kulturvereins.        

           In diesem Jahr erscheint erstmalig die Schriftenreihe „Blankenfelder Blätter“ bzw. die
           Jahrbücher,   Schriften zu den unterschiedlichsten Themen der Heimatgeschichte, auch der
           heimatgeschichtliche Kalender.

           Eine eigene Kunstsammlung entsteht und wächst seither kontinuierlich.

           Seit 2006 führt der Kulturverein alljährlich eine Kulturtour zu anderen Kulturstätten in
           Städten wie z.B. Dresden, Halle, Dessau, Neuruppin durch. 

2007 wird der Aula-Park feierlich eröffnet, erstmals wird der dann jährlich folgende „Aula-Park-
          Abend" gefeiert. 




2009  beginnen in den Kellerräumen  umfangreiche Sanierungsarbeiten mit dem Ziel,
            Museumsräume zu schaffen.

2010  am 2. Oktober wird die Ausstellung „75 Jahre GAGFAH-Siedlung Blankenfelde“ eröffnet,
           nach und nach kommen weitere  Ausstellungen dazu so z.B. die Dokumentation zum
           „Ausländerkrankenhaus Mahlow“ von Dr. Frank Hummeltenberg .

2011   zum 20-jährigen Bestehen kann der Kulturverein auf eine stattliche Bilanz seiner
           Aktivitäten verweisen. Über die Jahre war ein kulturelles Zentrum entstanden, das um die
           800 Veranstaltungen durchgeführt hatte. So werden z.B. regelmäßig in der Reihe „Kino im
           Kulturverein“ Filme gezeigt.
2015  Siegrid Sohr übernimmt den Vorsitz des Kulturvereins.

2016  25. Jahrestag des Bestehens des Kulturvereins  - die Bilanz etwa 1000 Veranstaltungen
           wurden in den Jahren organisiert, die Besucher kommen nicht mehr nur aus Blankenfelde,
           sondern aus der gesamten Region und Berlin.

           Der Verein hat zu diesem Zeitpunkt 40 Mitglieder, nicht nur aus Blankenfelde, auch aus
           Dahlewitz, Mahlow, Rangsdorf und Berlin.
           Eine Vielzahl hochkarätiger Künstler  und bedeutender Persönlichkeiten waren in der
           „Alten Aula“ zu Gast, sehr viele wunderbare Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Gespräche
           waren zu erleben, manche ragen besonders heraus, wie die Begegnung mit Herrmann Kant,
           dem japanischen Tautforscher  Prof. Tanaka oder auch dem Regisseur des Gundermann-
            Films Andreas Dresen, Christine Stüber-Errath, Prof. Jalid Sehouli, Islamwissenschaftler
           Dr. Michael Lüders u.v.a.
2020  Es ist ein allumfassend ungewöhnliches Jahr. Wie alljährlich werden in Januar und Februar
            noch 5 Veranstaltungen durchgeführt.
            Die Corona-Zwangspause setzt ein.
            Die "Kreisoffene Ausstellung" der Hobbykünstler wird erstmals online durchgeführt. 
           45 Aussteller beteiligen sich mit 100 Werken. Der Kulturverein erhält darauf eine sehr
            positive Resonanz.
            Im September und Oktober werden unter strengen Hygiene-Auflagen noch drei
            Veranstaltungen stattfinden. Dann wird es still ohne Kunst und Kultur.
            Der Kulturverein hat nun über 80 Mitglieder und kann trotz des Coronajahres auf
            insgesamt 1200 Veranstaltungen zurückschauen.
2021   Der Kulturverein steht mit den Künstlern in engem Kontakt, um bei Lockerung der
           Pandemieauflagen wieder Kultur bieten zu können.
           Gegenwärtig "Online- Ausstellung der Kunstsammlung des Kulturvereins". 

           Am 1. November ist der 30. Jahrestag des Vereins.

           Wir hoffen und setzen alles daran, dass wir im Sommer wieder Konzerte durchführen
           können.

           Es wird weitergehen.